BEST PRACTICE

Auf Kundenbesuch in Niedersachsen und Bremen.

von Sophia Menck, Vertrieb E+S (im Bild oben am YOLii Terminal in der Reha Huchting)

Anfang Oktober war es wieder einmal so weit. Peter Eichstaedt und ich vom Team YOLii haben uns auf den Weg zu zwei langjährigen Bekannten und E+S Kunden gemacht. Denn wenn es die Zeit und die Umstände zulassen, besuchen wir unsere Kunden gern persönlich vor Ort und erkundigen uns, wie es läuft und machen uns ein Bild vom Einsatz von unserer YOLii im Einsatz. Erster Stopp: Sanitas Wildeshausen Zuerst ging es zu Carsten Löwenkamp ins Sanitas Wildeshausen, eine richtig schöne Einrichtung. Dort ist YOLii zahlreich auf der medizinischen Trainingstherapiefläche vertreten: an Schnell Synchro Geräten, einem Target Gerät und als freie und funktionelle Übungsstationen. Einige Patienten trainierten gerade mit YOLii, eine ältere Dame ging zielstrebig auf die Abduktionsmaschine zu und legte direkt los – sehr cool, das so zu sehen! Schon 2 1/2 Jahre ist YOLii im Sanitas zu Hause. Und wir haben nachgefragt, ob Geschäftsführer und Gesundheitsökonom Carsten Löwenkamp erneut die Entscheidung für YOLii treffen würde.  „Auf jeden Fall“, sagt er und freut sich über den Erfolg seiner aktiven Therapie. Diese wird in Gruppen innerhalb der Verordnungen von KG, KGG, KG-Gruppe, MKT, T-RENA und in Präventionskursen umgesetzt. [caption id="attachment_388" align="aligncenter" width="1024"] Peter Eichstaedt dokumentiert im Sanitas: Schnell synchro, modernste Vollautomaten und die Schnell target Beinpresse - alle mit YOLii.[/caption] Zweiter Stopp: Reha Huchting, Bremen Weiter geht es Richtung Bremen, in die Reha Huchting, eins von vier Rehazentren, deren Mitinhaber Jens Uhlhorn ist. Eine sehr moderne und große Einrichtung mit sage und schreibe 18 YOLii Stationen an Atama Geräten der Firma Schupp sowie vielen freien Stationen. Hier ist auch der YOLii Terminal für Kunden und Mitarbeiter im eigenen, weißen Design im Einsatz. In Huchting ist YOLii nicht mehr aus dem Praxisalltag wegzudenken. Gerade für die kommende Blankoverordnung sieht Jens Uhlhorn, als Physiotherapeut und Mitinitiator von „Therapeuten am Limit“ YOLii als hilfreich an, was die Planung, Steuerung und Dokumentation innerhalb der Heilbehandlung anbelangt. Zukünftige Behandlungskonzepte liegen in der Umsetzung der aktiven Therapie in Gruppen, meint Uhlhorn. Er und Carsten Löwenkamp zeigen Interessierten gern, wie ihre Konzepte aussehen und wie sie diese in ihren Einrichtungen mit YOLii realisieren.
reha.physio/reha-huchting        sanitas-wildeshausen.de/           www.yolii.de Wir danken Carsten Löwenkamp und Jens Uhlhorn sowie deren Mitarbeitern ganz herzlich für den tollen Empfang und den Einblick in die Einrichtung und ihren Alltag.

Praxisbeispiele aus dem Elithera Netzwerk: Digitale Technik im Einsatz.

Digitale Technik hat für viele aufgrund des Shutdowns und den damit verbundenen Homeoffice-Tätigkeiten an Schrecken verloren. Drei Inhaber aus dem Elithera Netzwerk haben das Thema Digitalisierung bereits vorher für ihre Therapieeinrichtung entdeckt. Wir möchten Ihnen ihre Motivation und Interesse  für den Einsatz von YOLii aufzeigen. Dazu haben alle drei ein Video in ihren Gesundheitszentren gedreht, – wer also den ganzen Text von Matthias Schulte, Knut Hofmayer und Christian Riemke lieber hören möchte, schaut hier. Inhaber Matthias Schulte vom Elithera Gesundheitszentrum Wolfach setzt YOLii seit März 2020 an seinen Totalgyms, dem Matrix Seilzug und den Mattenstationen ein. Den Nutzen von YOLii sieht Schulte eindeutig bei den Vorteilen beim Nachbehandlungsschema und einer besseren Trainingssteuerung für seine Selbstzahler. Mit YOLii kann er das Nachbehandlungsschemata in die einzelnen Phasen wie Pre-OP, Entlassungsmanagement und Nachbehandlung untergliedern. Auch von Vorteil bei der Berichterstattung an den Arzt sind die Bemerkungsfelder. Dort, berichtet Schulte, wird zum Beispiel eingetragen wie die Durchführung der Übung vom Patienten bewältigt wird. Dies ist später auch für den Arzt eine wichtige Information. Zum Schluss sagt Schulte noch, dass YOLii für die Überführung vom Patienten von der KG in die KGG für ihn ein wichtiges Tool geworden ist. Hier sehen Sie wie der Patient YOLii erlebt und das Interview im Anschluss. Bei Inhaber Knut Hofmayer vom Elithera Gesundheitszentrum Rhauderfehn steht seit Oktober 2019 in jedem Therapieraum eine YOLii Station. Im zweiten Step werden die KG-Geräte und im Anschluss die gesamte MTT-Fläche mit YOLii ausgestattet. Physiotherapeut Hofmayer bemerkt, dass mit YOLii der Einsatz von Übungen in der Krankengymnastik erleichtert wird. Für Patienten, deren Arzt schreibt „der Patient soll angeleitet werden, Übungen durchzuführen“, ist YOLii eine Ergänzung und Visualisierung ihrer KG-Verordnung. Für Hofmayer war es wichtig, seine Mitarbeiter frühstmöglich einzubinden und so die Angst vor der Digitalisierung zu nehmen. Auch Berührungsängste vor der digitalisierten MTT-Fläche sollen so von vornherein vermieden werden. Bei der Vorstellung von YOLii bei Ärzten waren diese von den Dokumentationsmöglichkeiten begeistert. Einer sagte:“ So kann ich nicht nur lesen, sondern sogar sehen, was mein Patient in Ihrer Einrichtung macht.“ Knut Hofmayer empfindet es als förderlich, dass Patienten durch den YOLii Monitor aufmerksam werden und ihre Scheu, selbst etwas zu machen, verlieren. Hier sehen Sie das ganze Interview. Christian Riemke vom Elithera Gesundheitszentrum Altencelle gibt im Video einen Einblick in seinen Trainingsraum. Er nutzt YOLii seit dem 1. November 2019 an seinen Stolzenberg Geräten dynamed, an den Cardio-Geräten, Seilzügen und freien Stationen. In der Mitte des Trainingsraums steht eine große Behandlungsbank für spontane Behandungseingriffe und Dehnübungen. Hier sehen Sie den Trainingsraum-Rundgang. Elithera ist seit 2010 die Dachmarke unseres Franchise- und Lizenzsystems für Physiotherapiepraxen. Mit unseren Konzepten für erfolgreiche Praxisführung sind wir europaweit marktführend. Unser Mischsystem aus Franchise- und Lizenzpartnern ist einzigartig und bietet Raum und Entwicklungsmöglichkeiten für Existenzgründer sowie selbstständige Physiotherapeuten. Wir arbeiten eigenfinanziert und verzichten auf fremde Kapitalgeber. Entwickler, Gründer und Geschäftsführer von Elithera ist Karsten Wegener.
Schon lange Elithera Partner und YOLii Kunde ist Stefan Sievers aus dem Elithera Gesundheitszentrum Marne: hier die ganze Geschichte im Elithera Blog.

„WIR SUCHEN WEGE DER PATIENTENVERSORGUNG“

Knut Hofmayer aus Ostfriesland ist Geschäftsführer der Physiotherapie Hofmayer und dem Elithera Gesundheitszentrum in Rhauderfehn. Wir sprachen mit ihm über Expansion, Digitalisierung und Wünsche für die Zukunft. Knut, du möchtest deine Praxisfläche vergrößern. Welche Gründe sprechen dafür? Ja, das stimmt. Wir planen einen Neubau und wollen die jetzige Fläche vervierfachen, damit wir viel mehr aktive Therapie anbieten können. Dazu kommen Reha-Kurse und Prävention, die wir aufgrund der jetzigen Fläche nicht in ausreichender Anzahl anbieten können. Bislang haben wir einen kleinen Gruppenraum und fünf Behandlungsräume. Nach dem Ausbau können wir dann auf zehn Behandlungsräume, zwei Gruppenräume und eine KG Gerätefläche zugreifen. Einerseits um den Patienten besser zu therapieren, andererseits um wirtschaftlicher zu arbeiten. Das geht letztlich nur in der Kombination von aktiver Therapie mit digitaler Unterstützung. Du nutzt seit kurzem Therapie- und Assistenzsoftware YOLii. Wie sind deine ersten Eindrücke? Wie hat das Team beim Einzug von YOLii mitgemacht? Meine ersten persönlichen Eindrücke sind gut. Bei meinen Mitarbeitern herrschte am Anfang noch eine größere Skepsis. Gerade, weil einige von ihnen sich mit Neuerungen anfangs nicht so leicht anfreunden konnten. Aber es ist natürlich auch eine Frage des Alters. Wer mit der Digitalisierung aufgewachsen ist, hat es einfacher. Aber das Gute ist: Jeder hilft dem anderen bei der Umstellung. Und damit ist die Begeisterung für YOLii auf das Team übergesprungen. Mittlerweile sieht jeder die Vorteile und den Nutzen die uns YOLii bringt. Was spricht noch für den Einsatz von YOLii? Ich wollte einen Ausweg suchen von der passiven Behandlung des Physiotherapeuten hin zur aktiven Therapie, die ja letztlich auch meine Mitarbeiter entlastet. Und das geht sehr gut mit YOLii. Um Formen der Gruppentherapie kommen wir bei steigenden Patientenzahlen nicht mehr herum. Wir stehen am Anfang eines Fachkräftemangels, deshalb sind neue Wege der Patientenversorgung unumgänglich. Wie haben deine Patienten auf YOLii reagiert? Gab es Skepsis, Lob oder Überraschungen? Überraschend positiv. Alleine die Anwesenheit der Displays in den Behandlungsräumen weckt die Neugierde der Patienten. Wir erzählen ihnen dann, dass sie darauf sehen können wie sie trainieren müssen. Danach wollen viele einen Trainingsplan haben – und diese trainieren bereits fleißig mit YOLii. Die Hemmschwelle haben sie also schnell überwunden. Erstaunlicherweise kommt die digitale Unterstützung besonders gut bei der Generation 55plus an.  Wie siehst Du unsere Physiotherapeuten im internationalen Vergleich digital aufgestellt? Ich kann nur sagen, dass die Niederlande schon vor etwa 17 Jahren besser aufgestellt waren. Bereits während meiner Studienzeit funktionierte dort alles online, etwa die Bearbeitung von Aufgaben. Wir haben in der Digitalisierung einen unheimlichen Nachholbedarf und dürfen den Anschluss nicht verlieren. Welche weiteren Wünsche hast Du für die Zukunft? Ich würde mir für Niedersachsen wünschen, dass hier genau wie in anderen Bundesländern Fördertöpfe entstehen. Denn nur so kann man die Digitalisierung weiter vorantreiben. Und wenn ich schon dabei bin: Für die Berufsverbände wünsche ich mir einen ständigen Sitz mit Stimmrecht im gemeinsamen Bundesausschuss. Bislang werden Physiotherapeuten nur angehört, dürfen aber nicht mitbestimmen. Ansonsten arbeite ich im schönsten Beruf der Welt. Da ist man dann wunschlos glücklich. Für weitere Fachtagungen zum Thema "Physiotherapie 5.0 - Patientenversorgung 2020" finden Sie die Termine und Anmeldeformulare hier.

MEIN PFLEGER, DER ROBOTER

Digitale Technik ist für einige eine Schreckensvision. Das Vorurteil: Sie bedroht Arbeitsplätze. Tatsächlich hilft sie Patienten und Beschäftigten in Heilmittelberufen gleichermaßen. Wir haben positive Beispiele für ihren Einsatz gefunden. Japaner haben eine innige Beziehung zu ihren digitalen Alltagshelfern. In Altersheimen sind Roboter deshalb keine Seltenheit mehr. Was noch mehr überrascht: Sie werden von ihren Bewohnern fast so geliebt wie Menschen. So kann Robotermodell Pepper mit seinen Bewohnern nicht nur Gymnastik machen, sondern er unterhält die Männer und Frauen auch. Viele entwickeln eine Beziehung zu der künstlichen Intelligenz. Wer nicht mehr ganz so fit ist, der trainiert im Pflegeheim mit einer elektronischen Bewegungshilfe. Eine starke Entlastung für die Pflegekräfte und gleichzeitig ein Gewinn für Pflegebedürftige. Kuscheln mit der Hightech-Robbe Auch in Deutschland befinden sich zunehmend digitale Helfer im Einsatz. In einem Kölner Altersheim steht Roboter-Robbe Rosie bei Bewohnern hoch im Kurs. Sie ist etwa einen halben Meter lang, wiegt fast drei Kilogramm und soll die Stimmung von Patienten verbessern. Der therapeutischen Roboter verfügt über Sensoren und künstliche Intelligenz, um ein lebendiges Robbenbaby zu simulieren. Er reduziere Angstzustände und Schmerzen, verbessere die Schlafqualität und verringere das Gefühl von Einsamkeit, sagen die Erfinder. Besonders an Demenz erkrankte Personen nehmen dank Rosie wieder aktiver am Leben teil. Ersetzen solle und könne Rosie niemanden, erklären die Betreiber des Pflegeheims. Deshalb fallen auch keine Arbeitsplätze weg. Im Sessel durch die Welt reisen Wer im Caritas-Altenzentrum St. Maternus in Köln lebt, braucht sich für eine Reise nur in einen bordeauxroten Ledersessel der Cafeteria setzen. Mit der Virtual-Reality-Brille geht es dann an Orte, die für Demenzkranke immer verschwommener werden. Nach einem Knopfdruck beginnt die Reise: Köln aus der Vogelperspektive, ein 360-Grad-Rundblick auf die Heimat. Oder in fünf Sekunden an die italienische Adria, der Sehnsuchtsort der sechziger Jahre. Ausflüge, die Erinnerungen wecken und virtuell Reisende glücklich machen. Sicherheit durch Funk Das Seniorenzentrum Breipohls Hof in Bielefeld wiederum hat sich für eine spezielle Sensor- und Transpondertechnik im Haus entschieden. Die Transponder, Funk- Kommunikationsgeräte, die als Armband getragen werden können, machen das Personal im Bedarfsfall darauf aufmerksam, wenn sich ein Bewohner dem Ausgang nähert. Außerdem sind unter den Betten und in den Badezimmern Bewegungs- und Präsenzmelder installiert, die im Bedarfsfall registrieren, wenn Menschen aufstehen, oder die erfassen, wenn sie das Bad längere Zeit nicht verlassen haben. Dass viele Menschen keine Angst mehr vor dem Leben mit digitalen Systemen haben, unterstreicht eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aus dem Jahr 2015. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass mehr als ein Viertel aller Bundesbürger sich vorstellen können, im Alter von einem Roboter gepflegt zu werden. Für die Optimierung des menschlichen Körpers, wie etwa durch Implantate für eine bessere Gedächtnisleistung, spricht sich sogar knapp mehr als die Hälfte der Befragten aus.