MEHR SPAß IN DER GRUPPE

MEHR SPAß IN DER GRUPPE

Gemeinsam ist man stärker. Eine Weisheit, die vielleicht noch nicht jeder verinnerlicht hat. Spätestens dann, wenn man sich alleine bewegt, verliert man irgendwann im Laufe der  Zeit langsam den Spaß. Wie motiviert man sich also richtig, um langfristig aktiv zu bleiben?

Als eines der wirksamsten Mittel führen Psychologen den Köhler-Effekt an, der in zahlreichen Studien nachgewiesen wurde: Er besagt, dass erst das Bewegen in der Gruppe die Motivation so richtig steigert. Schwächere Mitglieder würden sich deutlich mehr anstrengen, als wenn sie alleine trainieren würden. Doch nicht nur das: Laut einer Studie der University of New England verhilft Gruppensport zu einer besseren Lebensqualität. Die Forscher vermuten, dass dafür das soziale Miteinander ausschlaggebend ist und zu einem verbesserten Wohlbefinden beiträgt.

Mehr Zeit für Therapeuten

Die aktive Therapie, die Herzkreislaufsystem, Bewegungsapparat und Nervensystem gleichermaßen anspricht, baut genau auf diese Erkenntnisse auf. Zusammen macht es eben mehr Spaß, wichtige Funktionen unseres Körpers zu fördern und zu unterstützen. In der Gruppe gelingt so spielend eine Verbesserung der Körperfunktionen und eine allgemeine Steigerung der Ausdauerleistung. Der Patient fühlt sich deutlich motivierter als in der Einzeltherapie. Für den Physiotherapeuten liegen die Vorteile einer Gruppenbetreuung bei der aktiven Therapie ebenfalls auf der Hand: sie bringt den Patienten in Bewegung, erhält die Gesundheit der Therapeutenhände und kompensiert durch Gruppentraining den Rückgang der Therapeuten am Markt.

Intensive Betreuung für jeden

Ein weiterer medizinischer Aspekt steht ebenfalls im Fokus: Der Physiotherapeut kann seinen Patienten mehr Aufmerksamkeit schenken – durch die längere Zeit mit vielen Teilnehmern auf der Fläche steht er in einem intensiven Kontakt. Deshalb kann sich der der Therapeut bei der aktiven Therapie in der Gruppe sehr gezielt um jede Person kümmern. Hilfestellung, Korrekturen bei falscher Haltung oder fachliche Gespräche – bei drei bis fünf Patienten bleibt dafür immer genügend Zeit. Ein zufriedener Therapeut strahlt zusätzlich mehr Ruhe und Gelassenheit aus – das überträgt sich auch auf die Gruppe. Die Teilnehmer werden zunehmend aktiv gefordert und die Bewegung tritt in den Vordergrund.